Ratgeber Versicherungen und Finanzen

Neue Variante einer selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung

Die uniVersa hat ihr Angebot für eine selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung (SBU) auf neue Füße gestellt: Während der Trend in der Branche eher dahin ging, Schüler und Studenten nicht mehr gleichberechtigt zu den anderen Verbrauchern zu versichern, nimmt sich die Assekuranz jetzt dieser Kundengruppe an. Hier werden die jungen Menschen nicht nur in der SBU versichert, die uniVersa verzichtet auch darauf, diese Versicherungen mit dem Beginn des Studiums oder der Berufsausbildung in eine Berufsunfähigkeitszusatzversicherung (BUZ) umzuwandeln, die in der Regel mit dem Abschluss einer Risikolebensversicherung verbunden ist.

Das bietet das neue Versicherungsangebot

Ein großes Plus gegenüber anderen Versicherern ist der Verzicht auf eine erneute Risikoprüfung beim Berufseintritt des Versicherten. Das hält die Versicherungsbeiträge für die Kunden stabil und schützt sie in dieser Hinsicht vor bösen Überraschungen. Das gilt auch, wenn analog zu den Lebensereignissen (z. B. steigendes Einkommen, Heirat oder Kauf eines Eigenheims) Kunden ihre Versicherung entsprechend anpassen wollen: Die uniVersa verzichtet auch dann auf eine Gesundheitsprüfung. Außerdem ist es möglich, die Versicherung fünf, zehn und 15 Jahre nach dem Vertragsabschluss aufzustocken.
Die Versicherung zahlt (anteilig entsprechend der Anzahl der Tage eines Monats) ab dem ersten Tag der Berufsunfähigkeit, während es in der Branche allgemein üblich ist, erst am Monatsersten des folgenden Monats mit der Zahlung zu beginnen.

Mit der BU für Schüler ab 15 Jahren erfolgt eine Zuordnung in  eine von zwei Berufsgruppen; diese beitragsgünstige Eingruppierung bleibt den Versicherten auch dann erhalten, wenn sie nach dem Ende der der Schulzeit einen risikoreichen Beruf ergreifen sollten.

Wenn es dazu kommt, dass ein Versicherter auf Dauer aus dem Berufsleben ausscheiden muss, wird immer auf den zuletzt ausgeübten Beruf abgestellt. Eine sog. abstrakte Verweisung, bei der das Versicherungsunternehmen den Versicherten auffordert, eine Tätigkeit auszuüben, die mit seinem bisherigen Beruf vergleichbar ist, wird bei dem Tarif der uniVersa nicht durchgeführt. Der Versicherer verlangt auch keine Umschulung. Ähnlich wird dies auch bei Studenten gehandhabt: Sofern sie mindestens die Hälfte der Regelstudienzeit absolviert haben, stellt die Versicherung im Rahmen der konkreten Verweisung auf denjenigen Lebensstandard ab, den sie in ihrem Beruf gehabt hätten, wenn sie das Studium nicht aus gesundheitlichen Gründen hätten beenden müssen. Die abstrakte Verweisung ist immer noch bei vielen Assekuranzen üblich und dient vor allem dazu, Versicherungsleistungen zu verweigern oder ihre Auszahlung zu verzögern. Die SBU der uniVersa sichert ihren Kunden nun auch einen vollen Leistungsanspruch zu, wenn eine Pflegebedürftigkeit festgestellt wird. Die Schwelle, um hier Leistungen zu erhalten, ist außerdem gesunken: Es genügen jetzt zwei statt wie bislang drei ADL-Punkte (Activities of Daily Living).

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung schon für Schüler und Studenten?

Auf den ersten Blick erscheint das überflüssig: Beide haben entweder kein oder nur ein geringes Einkommen, auch ihre Risiken sind sehr überschaubar. Ist das also nur Geldschneiderei der Versicherungsunternehmen?
Der Grund, bereits junge Menschen gegen eine Berufsunfähigkeit abzusichern, liegt in den für diese Gruppe sehr günstigen Beiträgen.

Eine BU-Versicherung ist also dann sinnvoll, wenn

  • sie bis zum Eintritt in den Ruhestand absichert,
  • sie nicht mit weiteren Risiko- oder Gesundheitsprüfungen verbunden ist,
  • sie günstige Beiträge bietet, die nur moderat im Zuge einer vertraglich festgelegten Leistungs- und Beitragsdynamik steigen und
  • sie den Versicherten eine Nachversicherungsgarantie zu besonderen Lebensereignissen ohne eine Nachprüfung bieten.

Sind alle diese Kriterien erfüllt, haben die Versicherten eine BU-Versicherung, die ihnen für ihr gesamtes Berufsleben gute Leistungen zu günstigen Beiträgen bietet. Das trifft auch auf die SBU-Versicherung der uniVersa zu, die deshalb schon für Schüler und Studenten eine gute Absicherung ist.

Finanznews Mai 2017
Senioren mit Immobilieneigentum können finanzielle...

Ähnliche Beiträge

© 2018 vv360.de