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Wie sinnvoll ist eine Tierkrankenversicherung?

Wenn ein Hund oder eine Katze zum Arzt muss, beträgt die Rechnung leicht mehrere hundert oder über tausend Euro. Damit lohnt sich eine Krankenversicherung oder zumindest eine OP-Kosten-Versicherung für Tiere. In diesem Artikel lesen Sie, auf welche Punkte Sie beim Versicherungsvergleich achten müssen und wie Sie Geld sparen. Falls Sie direkt einen Preisüberblick bekommen möchten, füllen Sie diesen unverbindlichen Online-Rechner aus:

 

Für welche Haustiere ist eine Versicherung geeignet?

Eine Tierkrankenversicherung oder Tier-OP-Versicherung ist für alle Tiere geeignet, für die Tierärzte Behandlungen anbieten. Denn die Kosten für den Tierarzt oder die Tierärztin betragen schnell mehrere hundert Euro, vor allem wenn eine Operation erforderlich ist. Ein Notdienst in der Nacht oder am Wochenende erhöht die Kosten, weil der Arzt den doppelten oder dreifachen Satz der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) abrechnet.

Ist die Tierversicherung sinnvoll? Das können nur Sie selbst beantworten anhand von Alter, Lebenserwartung, Größe und emotionalem und geldlichem Wert des Haustiers. Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt ist, ob Sie Kinder haben und deren Frage beantworten wollen, warum der Doktor ihr Schmusetier nicht gerettet hat.

Die meisten Privatleute versichern nur ihre Hunde, Katzen und Pferde gegen Krankheiten und Unfälle. Für diese Tiere gibt es eine breite Auswahl an Krankenversicherungen, sodass sich ein Versicherungsvergleich lohnt, siehe Vergleichsrechner oben. Mittlerweile gibt es erste Krankenversicherungen für Kaninchen. Andere Kleintierversicherungen werden bislang nicht angeboten: Die Behandlung von Meerschweinchen, Hamster oder Kanarienvogel wird meist als nicht lohnenswert angesehen, weil sie nur wenige Jahre leben, leicht zu ersetzen sind und/oder so klein sind, dass die Operation unverhältnismäßig teuer wird.

Welche Bedingungen und Kosten Sie kennen sollten

Die meisten Versicherer setzen ein Mindestalter und ein Höchstalter des Haustiers für den Versicherungseintritt voraus. Wenn es kein Höchstalter gibt, steigt der laufende Versicherungsbeitrag deutlich, wenn das Tier älter wird. Auch Rasse, Größe und Haltungsbedingungen beeinflussen die Versicherungskosten. Bei manchen Anbietern sinkt zum Beispiel die Versicherungsprämie für eine reine Wohnungskatze gegenüber einer Freigänger-Katze, also einer Katze, die nach draußen darf.

Etwa 250 bis 600 Euro im Jahr müssen für einen Hund gezahlt werden, bei einer Katze sind es immerhin noch 130 bis 400 Euro. Dabei werden oft Leistungen wie Impfungen, Kastration oder die Behandlung von rassentypischen Krankheiten ausgeschlossen oder ein hoher Eigenanteil verlangt. Bevor eine Versicherung abgeschlossen wird, sollten daher mehrere Anbieter verglichen werden.

Die OP-Versicherung

Als Kompromiss ist eine Operationskostenversicherung zu empfehlen. Deren Beiträgen sind günstiger als die Vollkrankenversicherung. Sie übernimmt die Kosten für Operationen, die zu den teuersten Behandlungen gehören.

Wichtiger ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung

Achtung: Hundebesitzer und Pferdehalter benötigen zwingend eine Tierhalterhaftpflichtversicherung. Denn diese Tiere sind in der Lage, einen Menschen so schwer zu verletzen, dass Schmerzensgeld, Behandlungs- und Pflegekosten in Millionenhöhe entstehen. Auch Sachschäden sind hierüber versichert, zum Beispiel an teuren Autos.

Die Haftpflicht-Risiken für kleine Haustiere wie Katzen, Hamster und Meerschweinchen sind hingegen über Ihre private Haftpflichtversicherung abgedeckt.

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