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Finanznews November 2016 - Die Finanzmärkte im Zeichen der US Wahlen.

Zugegeben, dass die US Wahlen die Finanzmärkte beeinflussen war bereits im Vorfeld zu merken, jedoch nicht, dass es sich so entwickelt, wie es derzeit aussieht. Kurz nachdem bekannt wurde, dass Donald Trump der nächste Präsident der vereinigten Staaten von Amerika wird, sanken die Kurse an den internationalen Börsen deutlich. Den Anfang machten die Börsen in Asien, welche bereits vor der Eröffnung der Börsen in Deutschland und Europa deutlich fielen. Der Leitindex Dax verlor zu Beginn des Handelstages um etwa 4 bis 5%, was aber je nach Wert Unterschiedlich ausfiel. Die Daimler Aktie, welche zunächst bei 64 bis 65 Euro notierte fiel kurzfristig auf 60 Euro ab.

Bankenwerte reagieren positiv auf Trump Wahl

Bereits ab Mittag legten die Aktienkurse in Deutschland jedoch wieder leicht zu und letztendlich schlossen an diesem Handelstag nur einige Aktien mit einem deutlichen Minus. In den Tagen nach der US Wahl waren es vor allem die Bankenwerte, die in Deutschland zulegten und deutlich besser notierten, als es noch vor der Wahl der Fall gewesen war. Die Aktie der Deutschen Bank notierte vor einigen Tagen noch bei 11 bis 12 Euro, aktuell liegt der Kurs der Aktie bei etwa 15 Euro. Auch der Kurs der Commerzbank legte in den vergangenen Tagen deutlich zu. Als Grund für die positive Entwicklung der Bankenwerte sind nicht etwa solide Q3 Zahlen zu nennen, sondern vor allem die  mögliche Lockerung im Bereich Gesetze und Regulierungen im Bankenwesen in den USA. Es könnte sein, dass durch die neue Trump Regierung einige Reglungen der vergangenen Jahre wieder gelockert werden, so dass das Leben der Banken in den USA deutlich leichter werden könnte. Auch für deutsche Banken, die in den USA Geschäfte betreiben würde dies eine positive Entwicklung bedeuten. Gleichzeitig sollten die Anleger jedoch berücksichtigen, dass gerade bei der Deutschen Bank das Risiko nach wie vor sehr hoch ist, denn noch ist ungewiss, wie sich zum Beispiel die künftigen Prozesse und mögliche Strafzahlungen auf die Ergebnisse des Unternehmens auswirken werden.

Volkswagen Aktie: neue Belastung durch Audi Meldungen?

Vor wenigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass die VW Tochter Audi bei Abgastests Probleme im Bereich hochmotorige Dieselaggregate hat und auch hier nicht unbedingt korrekte Werte angegeben wurden. Die VW Aktie notiert derzeit bei unter 120 Euro und damit deutlich niedriger, als es noch vor wenigen Wochen der Fall gewesen ist. Grundsätzlich arbeitet VW derzeit hart daran, sein Image zu verbessern und entsprechend im Bereich Elektromobilität die Weichen für die Zukunft zu stellen. Neue Schlagzeilen aus dem Bereich Abgasaffäre und mögliche Schadenszahlungen könnten jedoch das Ergebnis belasten und gleichzeitig dazu führen, dass der Aktienkurs gedrückt wird. Langfristig ist es aber denkbar, dass sich die VW auf 150 Euro und mehr erholt.

Deutsche Lufthansa Aktie legt deutlich zu

Nachdem der Kurs der Lufthansa Aktie im September 2016 kurzzeitig unter die Marke von 10 Euro rutschte machte der Kurs eine Kehrtwende und legte deutlich zu. Inzwischen notiert die Lufthansa Aktie bei rund 12,80 Euro und damit mehr als 20% über dem Kurswert von Mitte September. Anleger, die im September mutig waren und zugegriffen haben könnten eine sehr gute Rendite erzielt haben – deutlich mehr als es z.B. bei anderen Aktien im Dax in den letzten Tagen der Fall gewesen ist. Die Analysten sind jedoch der Meinung, dass die Aktie der Lufthansa in den kommenden Wochen wieder fallen dürfte. Sollte dies nicht der Fall sein empfiehlt es sich, die Rendite noch etwas zu verbessern, alternativ kann die Chance genutzt werden, um bei der Lufthansa nachzukaufen, oder entsprechend eine erste Position aufzubauen.

Aktienkurse der Deutschen Bank und der Commerzbank

In der letzten Woche des Monats November haben sich die Aktienkurse der Deutschen Bank und der Commerzbank wieder etwas beruhigt. Die Deutsche Bank Aktie schloss unter 15 Euro und die Commerzbank bei etwa 6,50 Euro.

Bewegung bei Infineon

Die Infineon Aktie hat in den vergangenen Tagen leicht abgegeben, befindet sich aber noch immer auf einem absoluten Jahreshoch. Zu Beginn des Jahres notierte der Wert noch bei 10-11 Euro, heute bei 16 Euro.

 

Tagesgeldzinsen im November 2016 – Zinssenkungen und 25 Euro Aktion bei der RaboDirect Bank

Zu Beginn des Monats September wurden die Tagesgeldzinsen bei einigen Banken deutlich gesenkt. Die Opel Bank sowie die Renault Bank senkten den Zinssatz beim Tagesgeldkonto von 0,60% p.a. auf 0,50% Zinsen p.a. und liegen damit deutlich unter den Werten, die sie vor etwa einem Jahr erreicht hatten. Damals warben die Banken noch mit rund 1% Zinsen p.a. um neue Kunden. Bei der Renault Direkt Bank erhalten die Kunden als Neukunde aktuell 0,70% Zinsen p.a. für einen Zeitraum von 3 Monaten gutgeschrieben. Im Anschluss wird der Zinssatz auf den aktuell gültigen Zins in Höhe von 0,50% Zinsen p.a. für Bestandskunden angepasst.

25 € Bonus bei der RaboDirect Bank

Die RaboDirect Bank lockt ihre Kunden derzeit mit einer besonderen Aktion. Wer neues Geld in Höhe von mindestens 5.000 Euro zur RaboDirect bringt und dieses für einen Zeitraum von mindestens 30 Tagen anlegt erhält eine Gutschrift über 25 Euro. Aktuell ist das Angebot interessant, da die Konkurrenten Opel Bank sowie die Renault Direkt Bank ihre Zinsen deutlich gesenkt haben und jetzt auf dem gleichen Niveau wie die RaboDirect Bank arbeiten. Auch bei der RaboDirect gibt es aktuell 0,50% Zinsen p.a. und eine anteilig monatliche Zahlung der Zinsen.

Ebenfalls zur Aktion zählen die Produkte RaboSpar 30 sowie RaboSpar 90, bei denen das Tagesgeld für einen Zeitraum von 30, bzw. von 90 Tagen fest angelegt ist. Für eine feste Laufzeit von 30 Tagen erhalten die Kunden 0,60% Zinsen p.a. gutgeschrieben und bei einer festen Laufzeit von 90 Tagen erhalten die Kunden 0,70% Tagesgeldzinsen von der Rabo Direct gutgeschrieben. Gerade die „Mini-Festgelder“ der Bank mit Sitzen in den Niederlanden sind deutlich attraktiver, als es derzeit bei vielen anderen Tagesgeldkonten der Fall ist. Die Einlagensicherung beläuft sich bei der Rabo Direct auf eine Summe in Höhe von 100.000 Euro je Kunde. Es ist möglich, dass jeden Monat von der anteiligen Zahlung der Zinsen profitiert wird.

Festgeld

Interessantes gibt es aus dem Bereich Festgeld zu berichten: Die SWK-Bank bot für 24 Stunden ein Festgeld mit einer Laufzeit von 12 Monaten zu 1,25% p.a. an. Derzeit gilt jedoch wieder der Standardzins in Höhe von 0,40% weil die Nachfrage sehr groß gewesen ist und die SWK-Bank damit wohl nicht gerechnet hat.

Finanznews Dezember 2016
Finanznews Oktober 2016

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