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Finanznews Juli 2017

Der Monat Juli 2017 brachte den deutschen Anlegern an der Börse einige Überraschungen. Gerade für Anleger, die in Automobilwerten investiert sind, wurde es in den letzten Wochen des Monats mehr als turbulent. Informationen über einen neuen Skandal in der deutschen Automobilbranche trugen dazu bei, dass die Kurse von Daimler, BMW sowie Volkswagen deutlich einbrachen.

Die Aktie des Autobauers Daimler sank teilweise unter den Wert von 60 Euro – so tief wie schon seit vielen Monaten nicht mehr. Wer bei Volkswagen investiert ist, wird sich zu Beginn des Monats Juli 2017 noch darüber gefreut haben, dass die Aktie wieder in Richtung 140 Euro und darüber hinaus lief. Kurz nach Bekanntgabe der Informationen zum neuen Automobilskandal sanken die Kurse jedoch wieder deutlich und so notiert die VW Aktie derzeit bei rund 130 Euro. Die Aktie des bayrischen Autobauers BMW notierte lange Zeit bei rund 80 bis 85 Euro, vor einigen Monaten sogar über 90 Euro. Nach Bekanntgabe des Skandals sank der Wert auf unter 80 Euro. Derzeit notiert die Aktie bei rund 78 Euro.

Welches Risiko bergen Automobilaktien derzeit?

Wer sich für die Automobilaktien interessiert, sollte wissen, dass hier noch jede Menge Probleme auftreten können. Fakt ist, dass derzeit noch nicht klar ist, welcher Autobauer in konkret worin verstrickt ist und welche Strafen auf die Konzerne zukommen. Je nachdem wie hoch die Strafen ausfallen kann es dazu kommen, dass die Aktienkurse noch weiter nachgeben. Wer bereits bei einem Automobilwert investiert ist, kann die Aktie derzeit vor allem halten und abwarten, was noch kommt. Mit negativen News würde der Kurs wahrscheinlich weiter nachgeben. Wie hoch potentielle Strafzahlungen ausfallen, ist noch schwer abzuschätzen.

Aus heutiger Sicht dürften viele Aktionäre denken, dass die Dividendenrendite derzeit jedoch aufgrund des niedrigeren Einstiegniveaus deutlich höher ist, als es noch vor ein paar Monaten der Fall gewesen ist. Sollten jedoch Strafzahlungen auf die Autobauer zukommen, ist es durchaus möglich, dass diese die Dividende senken, um zum Beispiel entsprechende Liquidität zu haben. Dies könnte dazu führen, dass die Rendite durch die Dividende deutlich gesenkt wird.

Adidas legt nach: Aktie steigt nach positiven News deutlich an!

Der Kurs der Adidas Aktie ist in den vergangenen Jahren mehr als deutlich gestiegen. Das Unternehmen konnte seinen Wert von 100 Euro je Aktie über einen langen Zeitraum von rund 160 bis 180 Euro je Aktie steigern. Vor wenigen Tagen wurden besonders gute News präsentiert, was dazu führte, dass die Adidas Aktie spontan über die Marke von 190 Euro sprang. Fakt ist, dass davon ausgegangen wird, dass der Konzern seinen Umsatz weiter steigern kann, was an der Börse in jedem Fall für gute Stimmung sorgt. Es wird davon ausgegangen, dass der Gewinn deutlich gesteigert wird und zwar um etwa 25 Prozent. Dies führt dazu, dass über 1,36 Milliarden Euro an Gewinn erzielt werden können. Die Experten und Analysten waren bisher davon ausgegangen, dass der Gewinn bei Adidas zwar steigt, jedoch nicht so deutlich, wie es jetzt scheinbar möglich ist. Dies bescherte den Adidas Anlegern einen besonders sonnigen Tag.

Der deutsche Aktienindex DAX notiert aktuell bei rund 12.100 bis 12.200 Punkten und damit deutlich niedriger, als es noch zu Beginn des Monats Juli der Fall gewesen ist. Fakt ist, dass viele Anleger zunächst damit gerechnet haben, dass die Marke von 13.000 Punkten erreicht werden kann, was jetzt in weiter Ferne zu liegen scheint. Die Anleger scheinen derzeit froh darüber zu sein, dass die Kurse nicht noch weiter abgerutscht sind, sondern der DAX die Marke von 12.000 Punkten hält.

Tagesgeldkonten im Juli 2017 – welche Neukundenaktionen sorgen für gute Konditionen?

Die Tagesgeldkonten sind im Juli 2017 nach wie vor interessant und einige Banken haben vor kurzem ihre Konditionen verbessert. Neukunden bekommen nach wie vor deutlich höhere Zinssätze angeboten, als es bei Bestandskunden der Fall ist. Daher ist es für die Anleger durchaus interessant, den Markt zu beobachten und darauf zu achten, welche Banken entsprechende Angebote offerieren.

Die Consorsbank hat ihren Kunden bisher 0,80% Zinsen p.a. gegönnt, wenn diese sich für ein neues Tagesgeldkonto entscheiden und dabei bis zu 25.000 Euro anlegen wollen und zwar für 6 Monate. Dieses Angebot wurde durch die Bank jetzt überholt, was bedeutet, dass die Konditionen deutlich verbessert wurden. Der Zinssatz liegt inzwischen bei 1,0% Zinsen pro Jahr und damit auch deutlich höher, als es bei vielen Mitbewerbern der Fall ist. Anzumerken ist auch, dass der Zinssatz nicht mehr nur für ein Guthaben von bis zu 25.000 Euro gilt, sondern für bis zu 50.000 Euro, also für eine deutlich höhere Summe. Wer ein Depot bei der Bank eröffnet und die Bedingungen erfüllt, kann den Zinssatz ohne Probleme für 12 Monate garantiert haben, was natürlich sehr attraktiv ist. Die Einlagensicherung liegt bei 100.000 Euro und ist damit mehr als attraktiv.

Die Renault Direkt Bank bietet ihren Kunden nach wie vor als Neukunde einen Zinssatz in Höhe von 0,70% Zinsen p.a. an. Der Zinssatz gilt für einen Zeitraum von 3 Monaten und zwar für eine Anlagesumme in Höhe von bis zu 100.000 Euro je Kunde. Anzumerken ist, dass die Zinsen bei der Renault Direkt Bank einmal im Monat anteilig ausgezahlt werden. Dies trägt dazu bei, dass die Kunden vom Zinseszinseffekt profitieren können.

Auch nach Ablauf der 3 Monate können die Kunden von einem attraktiven Zinssatz profitieren. Das bedeutet, dass die Kunden 0,50% Zinsen p.a. gutgeschrieben bekommen, was ebenfalls deutlich mehr ist, als es bei vielen anderen Banken der Fall ist. Die Renault Direkt Bank punktet mit einer Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro je Kunde. Das Konto kann problemlos über das mTAN Verfahren (kostenlose Nutzung!) bedient werden. Dabei werden mTANs kostenfrei an die angegebene Handynummer gesendet, um damit eine Transaktion freischalten zu können.

 

 
Finanznews August 2017
Finanznews Juni 2017

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