Ratgeber Versicherungen und Finanzen

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Elementarschadenversicherung sichert finanzielle Folgen von Naturereignissen ab

Schlechtwetter und Starkregen haben oft schwerwiegende Folgen. Allein die Sturmtiefs "Elvira" und "Friederike" schlugen Ende Mai und Anfang Juni 2016 bei den deutschen Versicherungen nach vorläufigen Schätzungen mit circa 1,2 Milliarden Euro zu Buche. Eine Milliarde zahlten sie für Schäden an Hausrat und Häusern, an Industrie- und Gewerbebetrieben. Der Rest diente zum Ausgleich von Schäden an Kraftfahrzeugen. Im Jahr zuvor mussten die Sachversicherer in allen zwölf Monaten zusammen "nur" mit zwei Milliarden Euro für Schäden aufkommen, die durch Unwetter entstanden.

Elementarschadenversicherung zu günstigen Konditionen

Überschwemmungsschäden wurden dabei allerdings nur dann ausgeglichen, wenn für das betroffene Objekt eine Elementarschadenversicherung bestand. Die tatsächlich entstandenen Schäden sind also wesentlich höher. "Derzeit sind nur 38 Prozent aller Häuser in Deutschland gegen Elementarschäden versichert", erklärt Peter Meier, Vorstandssprecher der Nürnberger Allgemeine Versicherungs-AG (www.nuernberger.de). Viele Menschen, deren Häuser in diesem Jahr am meisten in Mitleidenschaft gezogen wurden, hatten ihren Besitz nicht ausreichend versichert. Dabei wäre das wegen des eigentlich geringen Risikos in diesen Regionen meist zu recht günstigen Konditionen möglich gewesen.

 

Mehrkosten für Neuanschaffungen werden übernommen

Die Konditionen der einzelnen Anbieter sollte man allerdings genau vergleichen. Die "Nürnberger beispielsweise übernimmt nicht nur die Regulierung von Elementarschäden, sondern erstattet darüber hinaus im Falle eines Falles auch Mehrkosten für klimaschützende und umweltverträgliche Neuanschaffungen. Das können beispielsweise bis zu 10.000 Euro mehr für die Reparatur oder Gebäude-Wiederherstellung mit umweltfreundlichen Baustoffen wie Bio-Farben, -Tapeten oder -Bodenbelägen sein. Für gewerbliche Gebäude und die Sachwerte eines Unternehmens (Geschäftsinhalt) stehen dafür sogar bis zu jeweils 30.000 Euro zur Verfügung. So können sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sich gegen die Folgen extremer Witterung absichern - und im Schadenfall gleichzeitig etwas für die Umwelt tun.

Für Schäden am Wohnungsinventar kommt übrigens eine entsprechend ausgelegte Hausratversicherung auf. Sie sollte auch Überspannungsschäden abdecken, die durch einen Blitzschlag entstehen. Unwetterschäden am Auto wiederum, die beispielsweise durch Hagel oder Sturm verursacht sind, übernimmt die Teilkaskoversicherung.

 

Was tun nach einem Hochwasserschaden

Bei einem Unwetterschaden sollten die Betroffenen sich umgehend darum kümmern, dass keine weiteren oder schwereren Schäden entstehen. So sollte man zum Beispiel zerbrochene Scheiben provisorisch abdichten, damit kein weiteres Regenwasser eindringen kann. Handeln sollte man allerdings nur dann, wenn man selbst dadurch nicht in Gefahr gerät. Wichtig ist auch, dass der Versicherer unverzüglich informiert wird, um Reparaturen und Aufräumarbeiten abzustimmen. Außerdem sollte der Schaden dokumentiert werden, am besten durch Fotos.
Mehr Informationen findet man unter www.hausbauberater.de.

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