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Die Top Fünf der besten Anlagemöglichkeiten

Neues Jahr, neues Glück: Wer auch 2018 das eigene Geld für sich arbeiten lassen möchte, der ist nach wie vor auf die richtigen Strategien und Anlagemöglichkeiten angewiesen. Vermeintlich gute Tipps und Empfehlungen gibt es viele – und mindestens genauso viele Anleger haben schon sauer ersparte Gelder verloren, wenn sich der Geheimtipp als Spekulationsblase entpuppt hat.

Sie möchten eine lukrative und dennoch risikoarme Anlageoption? Wir zeigen Ihnen, welche Anlageideen sich im letzten Jahr als besonders lohnenswert erwiesen haben – und von welchen Möglichkeiten Sie lieber Abstand nehmen sollten.

Entweder … oder: Sicherheit oder Gewinn?

Bevor Sie sich für eine Anlagemöglichkeit entscheiden, sollten Sie sich überlegen, ob Sie eher der risikobereite Anleger sind oder viel lieber auf Sicherheit bauen möchten – die Zinsentwicklungen bringen es mit sich, dass sich beides nur selten vereinen lässt. Die klassischen Anlageformen wie Sparbuch und Guthabenkonto haben sich dabei sogar schon als Minusgeschäft erwiesen – die bereits länger andauernde Niedrigzinsphase hat hier wesentlichen Einfluss.[1]

Gerade auch deshalb ist es wenig erstaunlich, dass Anleger in dieser Situation häufig auf hochspekulative Anlagegeschäfte setzen, um überhaupt eine Chance auf die Vermehrung der angelegten Gelder zu erlangen. Je höher das Risiko, desto höher die Rendite: Die Binsenweisheit vom Börsenparkett gilt heute mehr als je zuvor. Doch sollten Anleger gut überlegen, bevor sie sich in Geschäfte stürzen, deren Wertentwicklung nur schwer vorhersehbar ist. Insbesondere, wenn die Investition der Altersvorsorge und als private Rentenversicherung dienen soll, steht die Sicherheit der Anlage an erster Stelle – schließlich möchte niemand im Alter eine böse Überraschung erleben.

Anlageoption 1: Deutsche Aktienwerte (DAX-Werte)

Eine der beliebtesten Anlagemöglichkeiten ist nach wie vor die Investition in die Aktien deutscher Unternehmen. Die Stabilität der deutschen Wirtschaft bringt es mit sich, dass traditionell die DAX-notierten Unternehmen äußerste beliebte Anlageoptionen bieten – zu einem überschaubaren Risiko. Die Investition in deutsche Aktienwerte konnte dabei lt. Bankenverband im letzten Jahr die größte Rendite verzeichnen, allerdings raten Experten bei der Spekulation an der Börse zu langfristigen Überlegungen: Hier ist garantiert, dass auch nach vorübergehenden Kurskorrekturen nach unten der Trend wieder steil nach oben zeigt.

Anlageoption 2: Sparbriefe

Die heutzutage etwas antiquiert wirkende Anlageform durch Sparbriefe (bzw. Sparkassenbriefe, wenn diese durch eine Sparkasse ausgestellt werden) hat sich auch in der jüngeren Vergangenheit als sichere Geldanlage erwiesen. Zwar war hier die Rendite nicht ganz so üppig wie bei einer vergleichbaren Investition in Aktienwerte, dennoch konnten Anleger auch hier mehr aus dem angelegten Geld machen. Für konservative Sparer bieten Sparbriefe den Vorteil, dass die Zinsentwicklung hier bereits für die gesamte Laufzeit festgelegt ist und somit für den Sparer eine risikoarme Alternative darstellt.

Anlageoption 3: Fonds

Wem der klassische Aktienhandel zu riskant ist, der kann über die Investition in Fonds das eigene Geld breit gestreut anlegen und somit das Risiko minimieren. Auch hier sollte die langfristige Investition im Vordergrund stehen – denn genau wie Aktien sind auch Investmentfonds den Schwankungen des Aktienmarktes unterworfen, dämpfen diese aber durch die gesunde Streuung der Werte. Fonds stehen in ganz unterschiedlichen Formen zur Verfügung:

  • Indexfonds bilden die Entwicklung der verschiedenen Börsenindizes ab. Abhängig vom gewählten Index ist der Fonds dann zum Beispiel eine Abbildung des DAX oder des Dow Jones. Indexfonds werden auch als ETF-Fonds (exchange traded funds) bezeichnet und stellen insbesondere für junge Anleger eine optimale Möglichkeit der Geldanlage dar.

  • Rentenfonds bauen auf Anleihen (= Renten). Diese stellen im Prinzip nichts anderes dar, als dass der Anleger dem Staat oder einem Unternehmen Geld zur Verfügung stellt und im Gegenzug dafür Zinsen erhält, die als Rendite an den Anleger zurückfließt. Renten sind festverzinslich und geben dem Anleger daher die nötige Sicherheit bei der Investition.

  • Aktienfonds bieten Anlegern die Möglichkeit, nicht nur in einzelne Werte zu investieren, sondern gleich eine ganze Gruppe an verschiedenen Wertpapieren zur Gewinnmaximierung zu nutzen. Sie haben sich nach den oben erwähnten Grundsätzen bewährt.

Anlageoption 4: Gold

Edelmetalle sehen nicht nur gut aus – sie sind auch eine der ältesten und beliebtesten Wertanlagen überhaupt. Von der Investition in Gold versprechen sich viele Sparer sowohl die Sicherung als auch die Vermehrung des eigenen Geldes. Dabei hat das glänzende Metall seinen ehemals guten Ruf als angeblich wertstabile Anlage zuletzt nicht mehr halten können, denn: Die Unberechenbarkeit der Wertentwicklung und die deutlichen Kursverluste bzw. Preisrückgänge haben Anlegern in den letzten Jahren im Großen und Ganzen ein deutliches Minus im Portemonnaie beschert. Fazit: Wer nach Gewinn und Zuwachs strebt, der sollte sich durch Gold im wahrsten Sinne des Wortes nicht blenden lassen.

Anlageoption 5: Immobilien

Ebenfalls ein Klassiker unter den Anlageformen: Insbesondere durch die anhaltende Niedrigzinsphase und den von Krisen geprägten Finanzmärkten weltweit liegen Häuslebauer wieder voll im Trend. Wer ein Eigenheim baut, der hat dabei in der Regel sowohl die Alterssicherung im Sinn als auch die sofortige Nutzung der Investition (entweder als eigener Wohnraum oder in Form eines Mietobjekts). Sachwertanlagen haben sich insbesondere bei vorhandenem Eigenkapital bezahlt gemacht und sind gerade bei jungen Sparern eine tolle Alternative zu den genannten Anlageformen. Informationen zum Thema Hausbau finden sie auf www.zbo.de.

Was Sie vor dem Investment beachten sollten

Egal, für welche Anlageform Sie sich letztendlich entscheiden: Investieren Sie niemals auf Kosten Ihrer Liquidität. Sie ist entscheidend für den eigenen Lebensstandard – investierte Gelder sind in der Regel langfristig gebunden und stehen daher nicht zur Verfügung, wenn es im Alltag finanziell eng wird. Sollten Sie auf angeblich „todsichere“ Erfolgsmodelle treffen, die hohe Rendite UND konstante Verfügbarkeit versprechen: Reagieren Sie misstrauisch, denn sehr oft mangelt es hier an der nötigen Seriosität.

[1] https://bankenverband.de/dossier/niedrigzinsen/volkswirtschaftliche-folgen/

BGH: Keine Pfändung der Riester-Rente
Entwicklung der Aktienkurse und Anlagezinsen in De...

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