Ratgeber Versicherungen und Finanzen

Die Bankfiliale wird nicht überflüssig

Bundesweit schließen immer mehr Banken und Sparkassen Filialen, weil die Kunden bevorzugt digitale Zugangswege und Anwendungen nutzen. Das Filialsterben betrifft dabei nicht nur den ländlichen Raum - auch in den Städten wird das Netz der Bankniederlassungen teilweise kräftig ausgedünnt. Tatsächlich geht der Trend eindeutig zum Online-Banking oder Mobile-Payment. Aber benötigen die Verbraucher die Filiale wirklich nicht mehr?

Das Beste aus zwei Welten

In Umfragen gibt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger inzwischen an, dass sie Überweisungen und Kontoabfragen überwiegend online abwickelt. Überraschenderweise erklären aber beinahe ebenso viele Verbraucher, dass die Nähe zur Filiale ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl der Hausbank sei. "Für einfache Themen werden offenbar digitale Lösungen bevorzugt, für komplexere Fragen wie Geldanlagen und Versicherungen ist dagegen nach wie vor die persönliche Beratung erste Wahl", meint Martin Schmidt von rgz24.de.

Anbieter wie die Targobank etwa kombinieren deshalb die Vorteile einer Direktbank mit einer kompetenten Beratung und einem guten Service in den Filialen sowie bei den Kunden zu Hause. "Wir wollen überall dort sein, wo unsere Kunden mit uns in Kontakt treten möchten - egal ob online, telefonisch oder persönlich", betont Jürgen Lieberknecht, Vorstand Marketing und Produktmanagement. Man möchte dem Kunden quasi das Beste aus zwei Welten offerieren. Gegen den Branchentrend wurden 36 neue Filialen seit 2012 eröffnet und rund 60 weitere modernisiert. In diesem und im nächsten Jahr sind bundesweit je drei neue Filialen geplant.

Kein einheitlicher Kundentypus

Viele Wege führen bekanntlich nach Rom - und auch im Dialog mit den Bankkunden gibt es keinen Königsweg. Dazu ist jeder Typus mit seinen Vorlieben und Bedürfnissen zu verschieden. "Was ist mir wichtig? Worauf lege ich Wert? Die Höhe des Dispozinses kann mir etwa egal sein, wenn ich den Dispo nie beanspruche, dafür das Girokonto aber kostenlos ist", gibt Jürgen Lieberknecht ein Beispiel für die unterschiedlichen Ansprüche. Unter www.targobank.de gibt es mehr Informationen.

Zahl der Zweigstellen geht zurück

Die Zahl der Zweigstellen deutscher Banken ist 2015 um rund 3,6 Prozent auf 34.045 gesunken, das teilte die Bundesbank mit. Zum Vergleich: Vor zehn Jahren hat es noch rund 44.000 Bankfilialen gegeben. Im Schnitt verschwinden jedes Jahr damit rund 1.000 Zweigstellen in Deutschland. Experten rechnen damit, dass es im Jahr 2030 noch maximal 20.000 Filialen geben dürfte. Gegen den Branchentrend agieren Anbieter wie die Targobank: Seit 2012 wurden 36 neue Filialen eröffnet, in diesem und im nächsten Jahr sind je drei neue Filialen geplant.

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