Ratgeber Versicherungen und Finanzen

Die Beitragsbemessungsgrenzen werden 2017 der Lohnentwicklung angepasst

Über die positive Lohnentwicklung der letzten Monate freuen sich nicht nur Arbeitnehmer, sondern auch die Sozialversicherungen. Im kommenden Jahr werden sich die Grenzwerte zur Sozialversicherung und der Rentenversicherung entsprechend erhöhen. Momentan gibt es dazu zwar nur einen Referentenentwurf, es ist allerdings sehr wahrscheinlich dass das Bundeskabinett diesen im Oktober auch verabschiedet und der Bundesrat nicht zugestimmt.

Messlatte für den Einstieg in die private Krankenversicherung wurde weiter erhöht

Wer ab Januar von der gesetzlichen Krankenkasse in die private Krankenversicherung wechseln will, wird dafür ein Monatseinkommen von 4.800 € benötigen, was einem Jahreseinkommen von 57.600 € entspricht. Bislang liegt die Versicherungspflichtgrenze bei 56.250 €.

Auch die Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung wird sehr wahrscheinlich steigen, und zwar auf 52.200 €, was eine Monatsverdienst von 4.350 € entspricht.

 

Die Höchstbeiträge zur Rentenversicherung werden erneut steigen

  • Für die Altbundesländer soll die Beitragsbemessungsgrenze um 1.800 € auf 76.200 € steigen.
  • Beitragszahler in den neuen Bundesländern haben eine Steigerung um 3.600 € pro Jahr, auf eine Beitragsbemessungsgrenze von 68.400 € zu erwarten.

  • Wer bei der Knappschaft rentenversichert ist und in den alten Bundesländern wohnt, kann mit einer Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze auf vier 90.200 € rechnen, was einer monatlichen Erhöhung von 200 € entspricht.
  • Für Mitglieder aus den neuen Bundesländern steigt die Beitragsmessung Grenze auf ihren 80.000 € (Steigerung um 4.200 €).

 

Neue Bezugsgrößen

Mit der Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen, ändern sich auch die Bezugsgrößen, die eine Grundlage für die Berechnung von Beiträgen für versicherungspflichtige Selbstständige ist oder/und Grundlage für die Berechnung des Mindestbeitrages für freiwillig versicherte Mitglieder der Krankenkasse bilden.

 

Hinweis:
Der Referentenentwurf ist unter http://www.bmas.de einsehbar.

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