Ratgeber Versicherungen und Finanzen

Informatives für Bauinteressenten, Bauherrn und Hausbesitzer.
Wir informieren regelmäßig über verschiedene Themen zu Haus, Garten, Bauen, Wohnen sowie Hausbau und Finanzierung.
4 minutes reading time (705 words)

Baukredite

Nicht immer stehen ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung, um sich den Traum vom eigenen Heim zu erfüllen. In diesem Fall kann ein Baukredit – häufig auch als „Immobilienfinanzierung“ oder „Baufinanzierung“ bezeichnet – durchaus eine Überlegung wert sein. Dieser kommt nicht nur für den Neubau eines Hauses, sondern mitunter auch beim Kauf einer Immobilie zum Einsatz. Wer auf der Suche nach einem Baukredit ist, wird schnell feststellen, dass es eine Vielzahl von Angeboten gibt, die sich nicht nur in der möglichen Darlehenssumme, sondern auch deutlich hinsichtlich der Zinsen und Tilgungsmöglichkeiten unterscheiden. Ob Filialbanken, Kreditvermittler oder Direktbanken – viele Kreditinstitute bieten spezielle Baukredite zu unterschiedlichen Konditionen an.

Im Dschungel der Anbieter und Tarife wird es immer schwieriger, den Überblick zu behalten. Aus diesem Grund ist es lohnenswert, vor dem Abschluss einen unverbindlichen und kostenlosen Baukreditvergleich durchzuführen.

Grundlegende Informationen zum Baukredit

Bei einem Baukredit handelt es sich um einen zweckgebundenen Kredit, der ausschließlich für den Immobilienkauf oder -neubau bzw. für Umbaumaßnahmen verwendet werden darf. Einige Kreditinstitute bewilligen einen Baukredit zum Beispiel auch für Modernisierungs- oder Sanierungszwecke. Dabei hat der Kreditnehmer die Möglichkeit, zwischen verschiedenen Arten von Baukrediten zu wählen, wie beispielsweise dem klassischen Annuitätendarlehen, dem Bauspardarlehen oder dem tilgungsfreien Vorausdarlehen. Welche Kreditart am besten für die individuellen Anforderungen geeignet ist, lässt sich über einen Baukreditvergleich herausfinden.
Die gängigste Form des Baukredits ist das Annuitätendarlehen, wie es auch die meisten Banken anbieten. Das Besondere an dieser Darlehensform ist eine lange Zinsbindungsfrist von zehn bis zu zwanzig Jahren. Beim Annuitätendarlehen haben Kreditnehmer auch die Möglichkeit, die Höhe der Kreditraten selbst festzulegen, da sie den Tilgungssatz frei wählen können. Dies sollte bei einem Baukreditvergleich natürlich ebenfalls bedacht werden. Auch die Zinsen können sich stark unterscheiden, betragen jedoch meist zwischen ein und fünf Prozent der Nettodarlehenssumme.
Baukredite im Vergleich zu betrachten, kann sich langfristig auszahlen. Sie stellen auch eine gewisse Sicherheit für Bauherren dar, da ein sorgfältig durchgeführter Vergleich die Chance, das passende und günstigste Darlehen für die individuellen Anforderungen zu finden, erhöht.  
Natürlich bietet sich auch ein Beratungsgespräch bei der Hausbank an, um Informationen einzuholen. Doch insbesondere Direktbanken schneiden bei Kreditvergleichen meist sehr gut ab, da sie häufig noch günstigere Zinssätze anbieten. Auch die Bearbeitungsgebühr ist bei Direktbanken meist geringer und liegt oftmals bei lediglich einem Prozent des Baukredits. Der Effektivzinssatz des Kredits ist fast immer von der jeweiligen Bonität des Kunden abhängig. Je besser dessen Bonität, desto geringer der Kreditausfall und somit die Zinsen. Jedes Kreditinstitut benötigt bei der Vergabe eines Darlehens eine Sicherheit – bei einem Baukredit liegt es natürlich nahe, die jeweilige Immobilie als Sicherheit zu hinterlegen.

Baukredite vergleichen – diese Kosten sollten Bauherren beachten

Bereits vor der Suche nach dem richtigen Baukredit sollte geklärt werden, in welcher Höhe eigene finanzielle Mittel zur Verfügung stehen. So können potenzielle Kreditnehmer ermitteln, wie hoch die monatliche Belastung zur Abtragung des Hypothekendarlehens ausfallen darf. Wer Baukredite vergleichen möchte, sollte sich also im Vorfeld einen möglichst genauen Überblick über die eigene finanzielle Situation verschaffen und anschließend ermitteln, welcher Betrag für den Kauf, die Renovierung oder den Bau benötigt wird. Bei diesen Kosten sollten unbedingt auch versteckte Kosten, wie etwa die Bereitstellungszinsen, berücksichtigt werden.

Beim Neubau einer Immobilie ist es meist nicht erforderlich, gleich die gesamte Darlehenssumme bereitzustellen. Daher kann der Bauherr mit dem Kreditinstitut vereinbaren, dass die Darlehenssumme je nach Bedarf abgerufen werden kann. Hierfür gibt es spezielle Kredite und ein separates Konto, über das der Baukredit bereitgestellt und die benötigte Summe nach Bedarf entnommen wird. Natürlich ist die Bereitstellung dieses Kontos nicht kostenlos; teilweise fallen erheblich Gebühren hierfür an. Einige Kreditinstitute berechnen außerdem Zuschläge für die Teilauszahlungen. Im Rahmen eines Baukreditvergleichs lassen sich auch solche Konditionen und Gebühren einfach herausfinden. Wie die Konditionen letztendlich tatsächlich ausfallen, sollten Häuslebauer daher nicht nur über die Hausbank abklären, sondern auch online Angebote von Kreditvermittlern oder Direktbanken einholen.

Weitere Möglichkeiten, um den Immobilienwunsch zu realisieren, sind Forwarddarlehen oder Fremdwährungsdarlehen. Diese Formen sind zwar noch nicht so weit verbreitet, können aber durchaus für viele Kreditsuchende interessant sein. Um kein Geld zu verschenken, ist ein umfassender Vergleich jedoch unumgänglich. Ein sorgfältiger Baukreditvergleich ermöglicht einen genaueren Blick auf die Angebote verschiedener Institute, sodass Bauherren hierdurch die Chance haben, den besten Baukredit für ihr individuelles Vorhaben zu finden.

Tipp:
Auf der Website www.baufinanzierungsberatung.com finden Sie eine Fülle an Informationen und Vergleichsmöglichkeiten.

Jetzt ist Wechselzeit: Sparen Sie bei der Kfz-Vers...
Autokredite

Ähnliche Beiträge

© 2018 vv360.de