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Aktiv gemanagte Fonds

Aktiv gemanagte Fonds gehören zu den Investmentfonds. Bei diesen entscheidet ein Fondsmanager, welche Wertpapiere innerhalb des Fonds ein- oder verkauft werden. Ziel der Käufe und Verkäufe ist es, die bestmögliche Rendite für die Anleger zu erreichen. Da diese Fonds einen höheren Verwaltungsaufwand haben, verursachen sie für die Anleger natürlich auch höhere Kosten. Begründet werden die höheren Kosten dadurch, dass der oder die Fondsmanager zeitaufwändige Analysearbeiten einsetzen müssen, um den Fonds erfolgreich zu machen.

Innerhalb der Fonds fallen zudem häufig hohe Transaktionskosten sowie Fondsbetriebskosten an. Den Erfolg oder den Misserfolg eines aktiv gemanagten Fonds können Anleger daran messen, wie der Fonds gegenüber einem Vergleichsindex abschneidet. Dieser Vergleichsindex wird auch als Benchmark bezeichnet. Bei Aktienfonds wird als Vergleichsindex häufig ein wichtiger Aktienindex herangezogen.

Vor- und Nachteile aktiv gemanagter Fonds aus Anlegersicht

Aktiv gemanagte Fonds bieten einige Vorteile für Anleger, bringen aber auch gewisse Nachteile mit sich, die nachfolgend stichpunktartig erläutert werden.

Vorteile

  • Durch die aktive Betreuung der Fonds durch einen oder mehrere Manager steigen die Chancen auf eine höhere Rendite merklich an.
  • Auch ohne eigene Fondskenntnisse wird fundiertes Wissen für den An- und Verkauf gewinnversprechender Fonds verwendet.
  • Erfolg oder Misserfolg kann durch die Gegenüberstellung mit einem Vergleichsindex ermittelt werden.

Nachteile

  • Verhältnismäßig hohe Verwaltungskosten durch Fondsbetriebs- und Transaktionsaufwendungen.
  • Keine selbstständige Auswahl der in Frage kommenden Wertpapiere möglich.

 

 

 

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