Ratgeber Versicherungen und Finanzen

ABC der Versicherungsbegriffe

Begriff Definition
Überschussbeteiligung

Überschussbeteiligung

Die sogenannte Überschussbeteiligung kommt zumeist bei Versicherungsverträgen zum Einsatz. Erwirtschaftet das Versicherungsunternehmen in einem bestimmten Zeitraum einen Überschuss, so kann es diesen an seine Versicherten ganz oder teilweise weitergeben. Oftmals ist das bei Lebens- oder Rentenversicherungen der Fall. Die Versicherer werben damit, dass der Versicherte eine attraktive Überschussbeteiligung erhält. Diesem muss jedoch klar sein, dass die Überschussbeteiligung keinesfalls garantiert ist und er unter Umständen auch völlig leer ausgehen könnte. Der Abschluss einer Versicherung einzig und allein hinsichtlich der möglichen Überschussbeteiligung lohnt sich also nur in den seltensten Fällen.

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Überzeichnung

Überzeichnung

Bei der Neuemission von Aktien wird stets eine bestimmte Menge an Wertpapieren festgelegt, die anschließend in den Umlauf gebracht werden. Ist die Nachfrage nach einem solchen Wertpapier so groß, dass sie das Angebot übersteigt, so spricht man von einer Überzeichnung. In diesem Fall gibt es also mehr Interessenten, als Aktien vorhanden sind. Den Wert einer Überzeichnung gibt man durch den sogenannten Zuteilungsfaktor an. Er gibt Auskunft darüber, welcher Anteil der interessierten Anleger schlussendlich auch wirklich eine Aktie erhält. Beträgt der Zuteilungsfaktor beispielsweise 0,5, so lässt sich daraus schließen, dass nur jeder zweite Anleger am Ende eine Aktie erhalten wird.

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Ultimo

Ultimo

Der Begriff Ultimo ist bereits aus der Antike bekannt und bezeichnete früher lediglich den letzten Tag eines Monats. Im Finanzwesen bezeichnet man damit allerdings den letzten Börsentag des Monats. Insbesondere bei Wertpapier- und Termingeschäften spielt der Ultimo oftmals eine große Rolle, da Kauf- und Verkaufsaufträge häufig auf diesen Termin datiert werden. Auch beim An- und Verkauf von Aktien kann eine sogenannte Ultimo-Order aufgegeben werden, hier ist allerdings der letzte Börsentag gemeint. Aufträge, die an diesem Tag eingehen und nicht mehr bearbeitet werden können, werden bei der Ultimo-Order automatisch für den nächsten Monat vorgemerkt.

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Unfall

Unfall

Wenn eine versicherte Person durch ein plötzliches Ereignis von außen auf den Körper eine Gesundheitsschädigung erleidet, entspricht dies gemäß den Bedingungen der privaten Unfallversicherung einem Unfall. Innere Erkrankungen sind dieser Definition entsprechend ausgeschlossen. Als Unfall werden allerdings auch andere Umstände zugelassen wie zum Beispiel Muskelrisse, Bänderrisse oder auch verrenkte Gelenke durch eine erhöhte Kraftanstrengung.

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Unlimitierte Order

Unlimitierte Order

Werden Wertpapiere gekauft, so kann der Anleger den Kaufauftrag dafür - die sogenannte Order - mit einer Limitierung versehen. Er kann beispielsweise festlegen, dass das Wertpapier ausschließlich zu einem Preis gekauft wird, der unter einer bestimmten Grenze liegt. Weiterhin kann einen frei wählbaren Zeitraum vorgeben, innerhalb dem das Wertpapier gekauft werden muss. Ebenso verhält es sich bei Verkaufsaufträgen. Auch diese können nach den Wünschen des Anlegers limitiert werden. Auf der anderen Seite gibt es allerdings auch unlimitierte Aufträge. Diese werden in jedem Fall ausgeführt - egal, wie hoch oder niedrig der Preis beziehungsweise wie kurz oder lang der Zeitraum diesbezüglich ausfällt.

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Unterversicherung

Unterversicherung

Wenn in der Schadenversicherung die Versicherungssumme niedriger ist als der Versicherungswert, spricht man von einer Unterversicherung.

Wenn eine Entschädigung gezahlt werden muss, errechnet sie sich in diesem Fall nach folgender Formel:
(Versicherungssumme x Schaden + Vorsorge) : Versicherungswert

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