Ratgeber Versicherungen und Finanzen

ABC der Versicherungsbegriffe

Begriff Definition
Dow Jones Index

Dow Jones Index

Beim Dow Jones Index handelt es sich um den wichtigsten Aktienindex des amerikanischen Finanzmarktes. Im Gegensatz zu neueren Indizes wie beispielsweise dem DAX in Deutschland besteht der Dow Jones bereits seit mehr als 110 Jahren. Sein Name geht zurück auf die Gründer dieses Indexes, Charles Henry Dow und Edward David Jones. Sie entwickelten ein Index, der es erstmals möglich machte, die Entwicklung und die Performance des amerikanischen Aktienmarktes insgesamt sichtbar zu machen. Dazu enthält der Dow Jones die 30 wichtigsten amerikanischen Aktien, an denen sich die Gesamtentwicklung der Wertpapierbörsen sehr gut ablesen lässt.

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Dividende

Dividende

Ein Aktionär ist durch seinen Aktienanteil Mitbesitzer des betreffenden Unternehmens und ist somit auch berechtigt, einen festgelegten Anteil vom Unternehmensgewinn jedes Jahr zu erhalten. Diesen Anteil vom Gewinn bezeichnet man in der Finanzfachsprache als Dividende. Ursprünglich stammt der Begriff aus der lateinischen Sprache. In der deutschen Sprache bedeutet es „das zu Verteilende“. Wie hoch die Dividende ausfällt, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Ihre Auszahlungshöhe muss auf der Hauptversammlung des Unternehmens beschlossen werden, an der auch die Aktionäre teilnehmen dürfen. Falls ein Unternehmen keinen Gewinn erwirtschaftet oder den Gewinn für größere Investitionen benötigt, kann die Auszahlung der Dividende für einen bestimmten Zeitraum ausgesetzt werden.

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Disagio

Disagio

Der Begriff Disagio steht bei Krediten für einen Abschlag von Nennwert. Dieser Abschlag sorgt dafür, dass die Zinskosten für den Kreditnehmer sinken, da sich dadurch auch der komplette Darlehensbetrag verringert. Konkret bedeutet das: Der Kreditnehmer bekommt eine geringere Kreditsumme ausgezahlt, als er zurückzahlt, er genießt dafür aber günstigere Konditionen für seinen Kredit. Insbesondere Zinskosten lassen sich mit diesem Trick einsparen. Weiterhin kann ein Disagio auch bei der Ausgabe von Wertpapieren festgelegt werden. Dabei wird ein bestimmter Betrag vom Ausgabewert abgezogen, welcher anschließend zum Decken der Unkosten durch die ausgebende Bank verwendet wird.

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Direktversicherung

Direktversicherung

Eine Lebensversicherung, die durch einen Arbeitgeber im Rahmen einer betrieblichen Altersvorsorge auf das Leben eines Arbeiters oder Angestellten abgeschlossen wurde, bezeichnet man als Direktversicherung (Betriebsrentengesetz).

Zu unterscheiden sind zwei unterschiedliche Formen der Direktversicherung:

  1. Direktversicherungen, die der Arbeitgeber selbst und ausschließlich finanziert
  2. Direktversicherungen, die vom Arbeitnehmer durch eine teilweise Umwandlung des Gehalts finanziert werden.

Die gedeckelte Gehaltsumwandlung zum Zweck einer betrieblichen Altersvorsorge beinhaltet einen Rechtsanspruch auf Umsetzung seitens des Arbeitnehmers. Bei Eintritt in die Altersrente ist der Angestellte bezugsberechtigt, dessen Angehörige im Falle seines Todes.

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Direktbank

Direktbank

In den letzten Jahren sind die sogenannten Direktbanken in Deutschland in aller Munde. Es handelt sich dabei um eine relativ neue Form eines Kreditinstitutes. Gemeint sind damit Banken, die über kein eigenes Filialnetz verfügen und die Geschäfte mit dem Kunden ausschließlich über Internet, Telefon oder schriftlich abwickeln. Dennoch genießt der Kunde auch bei einer Direktbank nahezu alle Dienstleistungen eines normalen Kreditinstitutes, so kann er beispielsweise an allen Geldautomaten - egal, welchen Kreditinstitut diese angehören - Bargeld abheben. Trotzdem profitiert der Kunde bei einer Direktbank durch den reduzierten Verwaltungs- und Bürokratieaufwand und erhält viele Bankdienstleistungen oftmals ein ganzes Stück günstiger. Kleine Einbußen beim Service müssen allerdings in Kauf genommen werden. So kann der Kunde bei Problemen nicht einfach in die nächste Bankfiliale am Ort gehen und dort mit einem Mitarbeiter der Bank sprechen und das Problem schnell klären.

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Direktanspruch

Direktanspruch

Das Versicherungsvertragsgesetz (VVG) sieht drei Fälle vor, bei denen ein Geschädigter seinen Anspruch auf Schadensersatz auch direkt gegen den Versicherer geltend machen kann:

  1. wenn es sich um eine Haftpflichtversicherung handelt, für die eine Versicherungspflicht besteht (z. B. Kfz-Haftpflicht),
  2. wenn über das Vermögen des Versicherten ein Insolvenzverfahren eröffnet, ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt oder aber der Eröffnungsantrag mangels Masse zurückgewiesen wurde oder
  3. wenn der Aufenthaltsort des Versicherten nicht bekannt ist.

Dabei wird das Versicherungsunternehmen so behandelt, als hätte es den Schaden selbst verursacht.

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Derivat

Derivat

Bei einem Derivat handelt sich um eine besondere Form des Termingeschäfts, bei dem der Preis von ganz bestimmten Faktoren abhängt. So kann beispielsweise ein Index, der Börsenpreis eines Wertpapiers oder auch der Marktpreis einer Ware ausschlaggebend für die Durchführung des Termingeschäfts sein. Auch Wechselkurse von Divisionen spielen bei Derivaten eine große Rolle. Jeder Faktor stellt einen sogenannten Basiswert dar, auf den sich das Termingeschäft schließlich bezieht. Weiterhin ist es ausschlaggebend, in welcher Form das jeweilige Derivat abgewickelt wird. Es kann zum Beispiel als Option oder als Future abgewickelt werden. Grundsätzlich geht es aber darum, die Anrechte zum Kauf oder zum Verkauf eines Basiswertes zu handeln. Bei Derivaten wird also nicht mit einem Wert selbst gehandelt, sondern lediglich mit einem Anrecht auf den Kauf oder Verkauf dieses Wertes.

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Depot

Depot

Grundsätzlich bezeichnet man mit dem Begriff Depot ein Warenlager. Im Finanzbereich allerdings versteht man unter einem Depot zumeist eine zentrale Sammelstelle für die Wertpapiere eines Anlegers. Viele Anleger kennen es auch unter der Bezeichnung Aktiendepot. Von hier aus können Wertpapiere verkauft oder auch gekauft werden. Man kann das Depot damit mit einem gewöhnlichen Girokonto vergleichen. Auch hierüber werden sowohl Einnahmen als auch Ausgaben verwaltet. Allerdings kann der Inhaber eines Girokontos seine Kontoauszüge jederzeit abrufen, während der Depotverwalter seinen Kunden den Kontoauszug in der Regel nur einmal pro Jahr zur Verfügung stellt. Auf diesem Auszug sind dann alle gekauften und verkauften Wertpapiere mit ihren genauen Stückzahlen vermerkt.

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Delkredereversicherung

Delkredereversicherung

Sie wird meistens als Ausfall- oder Kreditversicherung bezeichnet und hat im Handelsrecht den Charakter einer Garantie. Sie tritt ein, wenn der Kreditnehmer vorübergehend oder langfristig zahlungsunfähig wird. Die Delkredereversicherung übernimmt dann je nach Vertragsdetails über einen bestimmten Zeitraum oder langfristig die zu bezahlenden Kreditraten, bis der Schuldner wieder solvent ist. Besonders häufig wird diese Versicherungsform für Ausfuhr-, Waren- oder Investitionsgüterkreditversicherungen, mittlerweile aber auch für die Absicherung von Konsumentenkrediten genutzt.

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Degressiver Todesfallschutz

Degressiver Todesfallschutz

Bei solch einer Lebensversicherung ist gerade zu Beginn der Vertragslaufzeit der Todesfallschutz sehr hoch und reduziert sich während der Vertragslaufzeit allmählich. Diese Form der Lebensversicherung wird in der Regel häufig dann gewählt, wenn ein Kredit oder ein Annuitätendarlehen abgesichert werden muss. Der Todesfallschutz sinkt entsprechend der bereits für den Kredit gezahlten Tilgungsraten, was auch für die Versicherungsprämie gilt.

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Deflation

Deflation

Die Deflation bezeichnet das genaue Gegenteil zur Inflation. Dabei wird die Inflation vielen Bundesbürgern weit geläufiger sein als die Deflation. Der Grund dafür: Seit Jahren werden Waren und Dienstleistungen in Deutschland immer teurer und somit das Geld der Bürger immer weniger wert. Genau diesen Zustand bezeichnet man mit dem Begriff Inflation. Bei einer Deflation dagegen sinken die Preise für Waren und Dienstleistungen im beobachteten Zeitraum - alles wird also billiger. Doch wann hat es das zuletzt hierzulande gegeben? Dennoch kamen auch Deflationen in Deutschland insbesondere nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs mehrmals vor. Ein solcher Zustand entsteht beispielsweise dann, wenn die Wirtschaftslage allgemein unsicher ist und sich die Verbraucher so mit ihren Ausgaben zurückhalten. Für die Hersteller und Dienstleister ergibt sich in diesem Fall zumeist keine andere Möglichkeit, als die Preise zu senken. Hält dieser Zustand langfristig an, so ergibt sich daraus eine Deflation.

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Deckungszusage

Deckungszusage

Vor dem endgültigen Abschluss eines Versicherungsvertrags erhält der Versicherungsnehmer eine Deckungszusage durch den Versicherer, bevor eine Versicherungspolice ausgestellt wird. Die Deckungszusage ist z. B. beim Abschluss einer Kfz-Versicherung gang und gäbe, damit das entsprechende Fahrzeug bereits angemeldet und genutzt werden kann, obwohl der Vertrag noch nicht endgültig ist. Die Gültigkeit der Deckungszusage endet entweder mit dem tatsächlichen Zustandekommen des Versicherungsvertrags oder mit der Ablehnung durch den Versicherer.
Sollte innerhalb der Laufzeit der vorläufigen Deckungszusage tatsächlich ein Schaden eintreten, ist der Versicherer leistungspflichtig. Das gilt auch dann, wenn noch keine Prämienzahlung geleistet wurde. Aufgrund der Veränderungen in der Versicherungsgesetzgebung wurde für diese Art von Verträgen eine reduzierte Informationspflicht eingeführt. So  können beispielsweise die den Vertrag betreffenden Bedingungen zusammen mit dem endgültigen Hauptvertrags dem Versicherungsnehmer zugesendet werden.

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Synonyme - vorläufige Deckungszusage
Deckungskapital

Deckungskapital

Unter den Begriff Deckungskapital fallen die verzinslich angesammelten Sparanteile bei Renten-, Lebens- und anderen Sparversicherungen. Diese Sparanteile werden mit einem Garantiezinssatz abgeschlossen, der einem Mindestzinssatz entspricht. Darüber hinaus werden weitere Zinserträge durch die Versicherer erwirtschaftet, welche für den Versicherungsfall angespart werden. Wird eine Lebensversicherung gekündigt, wird deren Deckungskapital abzüglich einer Stornogebühr für die Ausschüttung errechnet (Rückkaufswert). Das Deckungskapital dient bei einer Beitragsfreistellung als Einmalbetrag zur Berechnung der kostenfreien Versicherungssumme.

Hinweis:
Bei fondsgebundenen Versicherungen errechnet man den Zeitwert der Anteile (in der Regel ohne Garantiezinssatz). Dieser wird nach Abzug der Stornokosten ausgeschüttet.

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DAX

DAX

Die Bezeichnung DAX steht für den Deutschen Aktien Index, welcher den wichtigsten Leitindex der deutschen Wertpapierbörsen darstellt. Insgesamt befinden sich 30 Werte im DAX, die jeweils die größten und umsatzstärksten Unternehmen in Deutschland abbilden. Jedes Jahr - immer Anfang September - werden die Werte, die zukünftig im DAX enthalten sein sollen, neu festgelegt. Dabei muss ein Unternehmen, das seine Aktien im DAX platzieren möchte, ganz besondere Bedingungen und Voraussetzungen erfüllen. Das reicht allerdings immer noch nicht aus, letztendlich entscheidet ein Expertengremium darüber, ob die betreffenden Aktien auch wirklich in den deutschen Leitindex integriert werden sollen. Es gibt den DAX bereits seit 1988, wobei er ursprünglich als Ergänzungsindex für andere Indizes konzipiert war. Experten erkannten allerdings schnell, welches Potenzial sich im Deutschen Aktien Index verbarg. Sie sollten recht behalten - der Index entwickelte sich innerhalb weniger Jahre zum wichtigsten seiner Art in Deutschland.

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Courtage

Courtage

Die Vergütung oder Provision eines Maklers im Immobilien-, Finanzdienstleistungs- und Versicherungsbereich wird als Courtage bezeichnet. Die Vergütung wird in der Regel vom Versicherungsunternehmen entrichtet.
Im Immobilienbereich wurden die Kosten bislang meist auf die Käufer oder Mieter eines Objekts abgewälzt. Neueste Grundsatzurteile haben dieser Vorgehensweise einen Riegel vorgeschoben: Die Courtage der Immobilienmakler muss nun von der beauftragenden Partei entrichtet werden.
Im Bereich der Finanzdienstleistungen arbeiten viele Makler mittlerweile mit Honorarberatungen, die vollständig dem Kunden in Rechnung gestellt werden.

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Cost-Average-Effekt

Cost-Average-EffektDurchschnittskosteneffekt

Der sogenannte Cost-Average-Effekt kommt bei allen Investments zum Tragen, bei denen regelmäßig gleichbleibende Beträge angespart und investiert werden. So sehen beispielsweise viele Sparpläne vor, regelmäßige Anteile mit dem eingezahlten Kapital zu erwerben. Dies kann beispielsweise bei Investmentfonds der Fall sein. Nun ist es jedoch für den Anleger wesentlich günstiger, in Phasen hoher Preise weniger Anteile zu kaufen, in Phasen niedriger Preise dagegen entsprechend mehr. Genau das wird durch den Cost-Average-Effekt erreicht. Damit ergibt sich durchschnittlich ein wesentlich niedrigerer Preis für jeden einzelnen Anteil, als wenn die Menge der Anteile stets gleich bleiben würde - egal, wie sich diese preislich entwickeln. Wichtig zu wissen ist, das bei nahezu allen Investments, die den Durchschnittskosteneffekt nutzen, die Anzahl der erworbenen Anteile automatisch gesteuert wird. Der Anleger selbst muss hier also keine Zeit und Arbeit investieren.

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Synonyme - Durchschnittskosteneffekt
Claims-Made-Prinzip

Claims-Made-Prinzip

Dieses Prinzip spielt für im anglo-amerikanischen Raum gültige Haftpflichtversicherungen sowie Haftpflichtversicherungen von Unternehmen eine Rolle, die international tätig sind. Dabei wird das Versicherungsunternehmen erst dann leistungspflichtig, wenn gegen ein Mitglied der firmeninternen Organe (Vorstand, Aufsichtsrat, Geschäftsführung) Haftpflichtansprüche geltend gemacht werden. Die bloße Pflichtverletzung spielt dabei keine Rolle. Das bedeutet für die Praxis, dass schädigende Handlungen, die zwar während der Dauer des versicherten Zeitraums begangen, jedoch erst geltend gemacht wurden, nachdem die Versicherung bereits gekündigt war, nicht unter den Versicherungsschutz fallen.

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Call

Call

Der Begriff Call existiert in der Fachsprache mit verschiedenen Bedeutungen. Er kann zum einen für den Zeitraum eines Terminhandels an der Börse stehen, genauer gesagt, von der Marktöffnung bis zum Marktschluss. Einen wesentlich größeren Bekanntheitsgrad hat der Call allerdings als Kaufoption bei Optionsgeschäften erlangt. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Arten eines Calls. Beim so genannten Long Call bezieht er sich auf die Position des Käufers, bei einem Short Call dagegen auf die Position des Verkäufers. So tätigt man einen Long Call beispielsweise insbesondere dann, wenn der Basiswert für die kommende Periode steigende Kurse erwarten lässt. Sinn und Zweck ist in diesem Fall, die festgelegte Menge des Basiswertes zum bereits jetzt festgelegten Preis am Bestimmungszeitpunkt zu erwerben. Beim Short Call ist es genau umgekehrt: Dabei spekuliert man auf fallende Kurse. Der Verkäufer kann damit den Basiswert zu einem höheren Preis verkaufen, als er eigentlich Wert ist.

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Bundesschatzbriefe

Bundesschatzbriefe

Ähnlich wie Bundesanleihen werden auch Bundesschatzbriefe durch den deutschen Staat ausgegeben und stellen somit besonders sichere, langfristige Wertpapiere dar. Sie sind allerdings nicht an einer Börse gelistet. Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Typen von Bundesschatzbriefen. Sie unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich der Auszahlung der dadurch generierten Zinsen. Beim ersten Typ werden die Zinsen jedes Jahr einmal ausgezahlt. Im zweiten Fall erfolgt die Zinsauszahlung nur ein einziges Mal am Ende der Laufzeit, was allerdings den Vorteil hat, dass sich die angelaufenen Zinsen thesaurieren und sich somit der Gewinn durch die Anlage für den Anleger deutlich vergrößert. Somit eignen sich Bundesschatzbriefe beispielsweise ideal, um für Kinder bereits in ganz frühem Alter eine Kapitalanlage zu schaffen, die besonders langfristig angelegt ist und trotzdem zufriedenstellende Gewinne erwirtschaftet.

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Synonyme - Bundesschatzbrief
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

Die BaFin wurde errichtet, um für ein stabiles und funktionsfähiges Finanzsystem zu sorgen. Sie ging 2002 aus den Bundesämtern für den Wertpapierhandel, für das Kreditwesen und das Versicherungswesen hervor. Mit ihrer Solvenzaufsicht soll sie darauf hinwirken, dass die Zahlungsfähigkeit von Finanzdienstleistungsunternehmen, Versicherern sowie Kreditinstituten erhalten bleibt. Ihre ausgeübte Marktaufsicht hat zum Ziel, das Vertrauen von Anlegern in die Kapitalmärkte wiederherzustellen oder zu erhalten. Im Rahmen des Anlegerschutzes sorgt sie außerdem  für die Eindämmung von unerlaubten Finanzgeschäften.

Hinweis:
Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht dient neben dem Ombudsmann als offizielle Beschwerdestelle für Kunden aller Versicherungen.

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Synonyme - BaFin

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